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16.07.2011: Die Feuerwehr der Bundeswehr, eine etwas Andere...



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15.02.2011: Hinweis für Mitglieder



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Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V.
Fach- und Berufsverband, Mitglied im Deutschen Feuerwehrverband
und der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Nachlese: Das Online-Archiv der Verbandsarbeit
19.05.2014:
Bundeswehrfeuerwehr-Chefin nennt Engagement des VdBwFw e.V. „sehr konstruktiv und wichtig“
Foto zu Bundeswehrfeuerwehr-Chefin nennt Engagement des VdBwFw e.V. „sehr konstruktiv und wichtig“Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger sieht die Arbeit des VdBwFw e.V. als notwendig an und ist sehr daran interessiert, regelmäßig über die Meinung der Basis informiert zu werden. Das erfuhren der VdBwFw-Bundesvorsitzende Thomas Schönberger und sein Stellvertreter Christoph Harke beim Besuch der Abteilungsleiterin IUD im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin. Greyer-Wieninger zeigte sich konstruktiven Vorschlägen offen gegenüber, machte aber auch deutlich, dass man noch einige Zeit benötige, um die vorgefundenen Mängel abstellen zu können.

Schon beim Antrittsbesuch 2011 in Bonn hatte Thomas Schönberger die Vernachlässigung der Bundeswehrfeuerwehren durch die damals zuständigen Organisations-Bereiche bei Ministerialdirektorin Greyer-Wieninger angesprochen und dabei unzureichende Ausstattung, Personalmangel, fehlende Grundlagendokumente, fehlende einheitliche Einsatzkonzepte, fehlende STAN Anpassungen und fehlende Infrastruktur sowie die Besetzung der Führungsdienstposten mit nicht immer qualifiziertem Personal bemängelt. Das jetzt ausgerechnet die „Verantwortlichen aus der Vergangenheit“, also die Organisations-Bereiche, die Mängel bei den Bundeswehrfeuerwehren als nicht hinnehmbar titulieren, bezeichnet Schönberger als „peinlich“.

In der Amtszeit von Frau Greyer-Wieninger wurden bereits positive Akzente gesetzt wie die zentrale Steuerung der Bundeswehrfeuerwehren, die Einstellung von Feuerwehrpersonal für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst, mehr Dienstposten im gehobenen Dienst und die Bündelung der A7/A8 Dienstposten im mittleren Dienst. Auch wenn dies für die Zukunft zuversichtlich stimme, sieht Schönberger noch weiteren Anpassungs- und Verbesserungsbedarf. Vor allem die Besetzung von Dienstposten mit qualifiziertem Personal, eine attraktive Besoldungsstruktur im mittleren Dienst und Regelungen für Feuerwehrdienst-untaugliches Personal sprachen Schönberger und Harke in Berlin an. Sie machten deutlich, dass sie keinerlei Privatisierung zustimmen werden.

Aus Sicht des Verbandes sei festzuhalten, dass jetzt Entscheidungen benötigt würden, die auf fundierten Grundlagen beruhen, um zielführend die neue Struktur einzunehmen. Dabei müssen die Beschäftigten der Bundeswehrfeuerwehren auch „mitgenommen“ werden.

Frau Greyer-Wieninger stellte dar, dass sie in einem ganzheitlichen Ansatz sukzessive personelle, infrastrukturelle und Ausrüstungsmängel beheben wolle.

Der Bundesvorsitzende und sein Stellvertreter vereinbarten mit Ministerialdirektorin Greyer-Wieninger, sich nun alle sechs Monate zu Gesprächen zu treffen.

Bild von links: Harke, Schönberger, Frau Greyer- Wieninger

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