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16.07.2011: Die Feuerwehr der Bundeswehr, eine etwas Andere...



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15.02.2011: Hinweis für Mitglieder



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Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V.
Fach- und Berufsverband, Mitglied im Deutschen Feuerwehrverband
und der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Nachlese: Das Online-Archiv der Verbandsarbeit
05.01.2015:
Info I - 2015 Neujahrsgruß
Foto zu Info I - 2015 NeujahrsgrußLiebe Bundeswehrfeuerwehrangehörige,

ich wünsche Euch und Euren Familien ein frohes Neues Jahr 2015, verbunden mit Gesundheit und das Eure Erwartungen und Wünsche für das Neue Jahr in Erfüllung gehen. Während Eurer beruflichen Verwendung bei der Bundeswehrfeuerwehr hoffe ich auf Eure konstruktive Unterstützung, verbunden mit der nötigen Kraft und Geduld, auf dass die Zentralisierung des Brandschutzes für uns alle bald zu einer positiven Entwicklung beiträgt.

Für den Bereich der Verbandsarbeit möchte ich mich bei allen Mitgliedern für Ihre persönliche Unterstützung und Ihr Vertrauen in Vorstand und als Delegierte bedanken. Wir als Verband haben in den letzten Jahren sehr viel bewegt. Vieles hat man uns nicht zugetraut, wie z.B.

Die Verbeamtung, Einführung der Laufbahn und Prüfungsordnung, Aufstiegsverfahren für den gehobenen Dienst, Sockelbetrag wurde gegen Widerstände der Führung von der Politik eingeführt, Zentralisierung des zivilen Brandschutzes, Einführung höherer Dienst, Privatisierung mit Unterstützung der Politik verhindert, Außendarstellung der Bundeswehrfeuerwehren verbessert, Gremienarbeit im kommunalen Bereich verbessert, Ausstattung wurde und wird weiterhin verbessert, 2017 soll endlich die neue Dienstbekleidung eingeführt werden etc.

Dies erfüllt mich und den Vorstand mit Stolz und Zuversicht, dass wir unsere weiteren Ziele auch in Zukunft in die Tat umgesetzt bekommen und zwar:

- Verbesserung der Besoldungsstruktur im Bereich des mittleren Dienstes mit mehr A 8, A 9 und A 9 mZ Dienstposten;
- die Wartezeit von A 8 zu A 9 bzw. von A 9 zu A9 mZ muss deutlich verkürzt werden;
- das lange versprochene Attraktivitätsprogramm für die Feuerwehr ist endlich in die Tat umzusetzen z.B. Zulage für Ausbildungspersonal an der Feuerwehrschule der Bundeswehr, Feuerwehrdienstzulage pensionsberechtigt machen, etc.
- das Fehl an Dienstposten zu besetzen bzw. einen Rahmen für evtl. zusätzlich bezahlte Schichtmodelle zu schaffen;
- keine Privatisierung des Brandschutzes im Bereich der Bundeswehr;
- Konzepte für die weitere Beschäftigung von feuerwehrdienstuntauglichem Personal auf den Feuerwachen;
- Umsetzung von neuer Bekleidungsrichtlinie;
- Verbesserungen für die Arbeitnehmer im Feuerwehreinsatzdienst;
- die Feuerwehrschule der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt ist in den Verantwortungsbereich von IUD zu überführen;
- Aufstiegsverfahren für alle Laufbahngruppen;
- die Infrastruktur auf den Feuerwachen muss verbessert werden und, und, und ...


Also helft aktiv mit, dass diese Forderungen umgesetzt werden und steckt den Kopf nicht in den Sand.

Die Basis kann sich nur über den Verband gegenüber den Entscheidungsträgern fachlich vertreten lassen. Dies erfordert jedoch im Bundesvorstand aktiv handelnde Funktionsträger und im Unterbau aktiv handelnde Delegierte und Personen, die sich den Herausforderungen einer ehrenamtlichen Tätigkeit für 2015 auch stellen. Leider fehlen uns an vielen Stellen in der Verbandsarbeit diese aktiv handelnden Personen.

Trotz zum Teil erheblichen persönlichen Nachteilen, wie z.B. Freizeit opfern etc. oder auch dienstlichen Nachteilen wie z.B. ich wurde als Verbandsvertreter bei der Leitertagung von einem Vortragenden des Saales verwiesen, werden wir als Bundesvorstand nicht nachlassen und uns weiterhin für Verbesserungen im Brandschutz einsetzen. Also macht 2015 mit und steht für Eure Kameradinnen und Kameraden ein und beteiligt Euch aktiv an der Verbandsarbeit und schreibt uns, wie man es evtl. besser machen kann. Oder meldet euch bei der Geschäftsstelle und nehmt als Mitglied an Bundesvorstandssitzungen teil. Wir brauchen Euch für die anstehenden Delegiertenwahlen und Vorstandswahlen in 2016. Verbesserungen des Großen und Ganzen, führt auch automatisch zu Verbesserungen des Einzelnen. In diesem Sinne:

Gemeinsam schaffen wir Verbesserungen

Euer
Thomas Schönberger

Download zum Thema: Info I-2015.pdf

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