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Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V.
Fach- und Berufsverband, Mitglied im Deutschen Feuerwehrverband
und der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Nachlese: Das Online-Archiv der Verbandsarbeit
02.09.2016:
Viele Themen angesprochen – VBB und VdBwF bei Sts Hoofe
Foto zu Viele Themen angesprochen – VBB und VdBwF bei Sts HoofeAls Gesprächstermin rund um die Bundeswehrfeuerwehr war es geplant und doch ähnelte es einer „tour d´horizont durch beamtenpolitische Themen. Status-, Struktur- und Besoldungsfragen aus dem Bereich der Bundeswehrfeuerwehr abgestimmt und gemeinsam nach außen vertreten - das ist das Ziel einer vor kurzem getroffenen Absprache zwischen dem Verband der Bundeswehrfeuerwehr (VdBwF) und dem Verband der Beamten der Bundeswehr (VBB). Um dieses zu dokumentieren, diente ein Gespräch mit Staatssekretär Gerd Hoofe. Beide Vorsitzende, Thomas Schönberger und Wolfram Kamm machten deutlich, wie wichtig gemeinsames Agieren im Interesse der Betroffenen sei. Gerade die gemachten Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Attraktivitätssteigerungsgesetz und dem 7. Besoldungsänderungsgesetz hätten diese Notwendigkeit überdeutlich werden lassen. Der Dank beider galt der Leitung des Bundesministeriums der Verteidigung für die Entscheidung, im Rahmen der Trendwende Personal den Personalumfang in der Bundeswehrfeuerwehr nicht nur aber gerade auch im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst deutlich zu erhöhen. Für einen reibungslosen Dienstbetrieb sei diese Anhebung unerlässlich. Darüber hinaus wurden durch Schönberger und Kamm nachfolgende Themenfelder angesprochen, bei denen Staatssekretär Hoofe Prüfung und Unterstützung zugesagt hat:

• Prüfung einer bundeswehrinternen Ausbildung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst.
• Modifizierung der Zugangsvoraussetzungen im Rahmen des Stellenbesetzungsverfahrens nach § 27 Bundeslaufbahnverordnung – hier: Absenken des „Zugangsamtes“ von A 9 nach A 8.
• Prüfung eines verkürzten Verfahrens für den Praxisaufstieg aus dem mittleren feuerwehrtechnischen Dienst.
• Absenken der besonderen Altersgrenze bei der Bundeswehrfeuerwehr auf das 60zigste Lebensjahr – siehe Regelungen im Bereich der Berufsfeuerwehren der Länder.
• Anschlussverwendung für Kolleginnen und Kollegen der Bundeswehrfeuerwehr, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf Dauer im operativen Betrieb eingesetzt werden können.
• Prüfen des organisatorischen „Ist - Zustandes“ von Ausbildung und fachlicher Zuständigkeit im Bereich der Bundeswehrfeuerwehr.
• Klärung der angespannten Personalsituation im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes gerade auch im Hinblick auf die Umsetzung rechtskonformer Infrastrukturmaßnahmen
• Organisatorische Verortung der Schule für ABC Abwehr und Gesetzliche Schutzaufgaben

Darüber hinaus beklagte der Bundesvorsitzende, Wolfram Kamm die aus seiner Sicht unzureichende Ausstattung mit Haushaltsmitteln, um im Nachgang zu den Personalratswahlen die erforderlichen Grundschulungen nach § 46 VI Bundespersonalvertretungsgesetz (BPersVG) für neu gewählte Personalratsmitglieder durchführen zu können. Dieses Problem sei nicht neu, sondern wiederhole sich alle vier Jahre. Während jedoch in der Vergangenheit ein weiterer, ergänzender Mittelzufluss realisiert werden konnte, sei das für die nunmehr notwendigen Grund- und Spezialschulungen nicht mehr möglich. Kamm legte Wert auf die Feststellung, dass die Misere nicht durch die Haushalts- oder Personalabteilung verursacht wurde, sondern im Bereich der Planung liege. Staatssekretär Hoofe bedauerte die eingetretene Situation, er sei bemüht die angespannte Lage zu korrigieren.
Beide Vorsitzenden bedanken sich bei Staatssekretär Hoofe für das konstruktive und von Offenheit geprägte Gespräch.

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