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16.07.2011: Die Feuerwehr der Bundeswehr, eine etwas Andere...



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15.02.2011: Hinweis für Mitglieder



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Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V.
Fach- und Berufsverband, Mitglied im Deutschen Feuerwehrverband
und der "Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V.
Aktuelle Informationen aus verschiedenen Bereichen
01.01.2017:
Info I - 2017 Neujahrsgruß
Foto zu Info I - 2017 NeujahrsgrußLiebe Feuerwehrangehörige der Bundeswehr,

im Namen des gesamten Bundesvorstandes möchte ich euch und euren Angehörigen ein frohes Neues Jahr 2017 wünschen, verbunden mit Gesundheit und das Eure Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen.

Gerade am Anfang eines Jahres sollte man sich einmal die Zeit nehmen, mit Ruhe und Gelassenheit auf das Erreichte zurückzublicken. Dann wird man schnell feststellen, dass unser Verband vieles seit seiner Gründung im Jahre 1981 erreicht hat. Mit dieser Erkenntnis sollten wir dann mit einer gesunden positiven Grundeinstellung die kommenden Aufgaben und Ziele in dem Neuen Jahr angehen.

Voller Stolz kann ich persönlich auf das Erreichte unserer Verbandsarbeit zurückschauen. Allen aktiven und passiven Mitgliedern möchte ich für ihre Unterstützung in der Verbandsarbeit meinen ganz besonderen Dank aussprechen.

Last mich aber kurz auf das Jahr 2016 eingehen, welches nun Geschichte ist. 2016 war ein ereignisreiches und vor allem erfolgreiches Jahr für die Bundeswehrfeuerwehr. Unsere Forderungen, die Erhöhung der Feuerwehrdienstzulage und des Dienstes zu ungünstigen Zeiten wurden 2016 umgesetzt. Weiterhin wurden umfangreiche, erfolgversprechende Entscheidungen durch die Leitung des BMVg eingeleitet. Hier wären die Erhöhung des Dienstpostengefüges und auch die Anpassung der Besoldungsstruktur zu nennen.
Dieses ist aus meiner Sicht für alle Bundeswehrfeuerwehrangehörigen eine Wertschätzung ihrer Tätigkeit und steigert zugleich die Attraktivität unsere Bundeswehrfeuerwehr in der Feuerwehrwelt.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz besonders bei Herrn Staatssekretär Hoofe und bei unserer Feuerwehrchefin Frau Ministerialdirektorin Greyer-Wieninger bedanken und hoffe auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Auch für den Verband standen 2016 richtungweisende Entscheidungen an. Die 9. Delegiertenversammlung nach der Gründung des Verbandes, bei dem die neu gewählten Delegierten den neuen Vorstand in Düsseldorf wählten.

Für mich persönlich stand die Entscheidung lange nicht fest, ob ich mich zur Widerwahl stellen werde, da diese ehrenamtliche Tätigkeit viel persönliche Freizeit und auch dienstliche Nachteile mit sich bringt. Trotz dieser Nachteile habe ich mich entschlossen weiter zu machen. Diese Entscheidung habe ich kurz vor den Wahlen getroffen, da mich die Stimmung und auch die Motivation der dort erschienen Delegierten und Vorstandskollegen letztendlich überzeugt haben und diese mir ihr Vertrauen entgegen gebracht haben.

Aber eins bleibt leider weiterhin bestehen, bei fast 3000 Bundeswehrfeuerwehrangehörigen, wie wenige bereit sind, aktiv ehrenamtliche Tätigkeiten und damit Verantwortung zu übernehmen. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die meisten Vorstandsmitglieder ihre Amtszeit an die zukünftige Unterstützung aus den Reihen der Bundeswehrfeuerwehrangehörigen geknüpft haben.

Somit stellt sich auch 2017 die Frage, bei allen ehrenamtlichen aktiven Mandatsträgern im Verband:


Ist von den Bundeswehrfeuerwehrangehörigen ein Fachverband noch gewollt?


Hierbei sollte sich jeder einmal die Frage stellen, wie kann ich aktiv oder passiv den Verband unterstützen. Auch die nicht Mitglieder bzw. Kritiker möchte ich zum aktiven Handeln aufrufen

„Macht mit, werdet Mitglied und bringt euch ein, unterstützt den Vorstand oder werdet selbst Mitglied im Vorstand“

2017 stehen weiterhin umfangreiche Aufgaben für den Verband an. Wir wollen die eingeleiteten erfolgversprechenden Maßnahmen konstruktiv begleiten und auf ihre zügige Umsetzung drängen.
Das Konstrukt Bundeswehrfeuerwehr besteht nicht nur aus Beamten. Weitere Aufgaben stehen bei den Tarif-Beschäftigten an. Feuerwehrdienstzulage, Einkommensabsicherungsmaßnahmen für den Fall der Feuerwehrdienstuntauglichkeit, die besondere Altersgrenze für Tarif-Beschäftigte die den langjährigen fortgesetzten physischen und psychischen Belastungen des Feuerwehreinsatzdienstes der Bundeswehrfeuerwehr ausgesetzt sind. Auch unser Positionspapier wollen wir in die Tat umsetzen.

Viele Entscheidungen und Verbesserungen brauchen eine lange Umsetzungszeit, die wir nur schaffen können, wenn wir alle gemeinsam versuchen ungeachtet dem persönlichen Befindlichkeiten, das Große und Ganze aus vielen Blickwinkeln zu betrachten, um dann zu einem zielführenden Ergebnis zu gelangen.

In diesem Sinne werden wir jetzt aktiv die bevorstehenden Gespräche angehen um unsere Verbesserungen bei der Bundeswehrfeuerwehr gemeinsam zu erreichen.

In diesem Sinne

„Gemeinsam sind wir stark“

Euer
Thomas Schönberger

Download zum Thema: Info I 2017.pdf

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